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Schiri-Plan Juniorenspiele Vorrunde

Datum Zeit Schiedsrichter Ersatz
DI, 24.08.10 19.00 Uhr Knuchel Alain Exposito Mike
DO, 02.09.10 18.45 Uhr Felber Andre Herron Steven
FR, 03.09.10 19.45 Uhr Braun Thomas Strähl Philipp
SA, 18.09.10 15.30 Uhr Wyss Pradeep Strazzini Marco
SA, 02.10.10 15.30 Uhr Stöckli Simon Witmer Mathias
SA, 16.10.10 16.00 Uhr Winter Christoph Roggo Fabian
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Pfingstmärchen: Der Bericht.

Geschrieben von Alain Knuchel aka Schweini, Noldi etc.

Die Truppe um Trainer Ho Tell und Alex Meier besammelte sich am Freitagmorgen pünktlich um 8:15 Uhr im Rest. Kreuz in Subingen. Nach der erneuten Niederlage vom Vortag, war die Stimmung ein Wenig betrübt. Einige Spieler, die hier nicht namentlich erwähnt werden, bestellten sich deshalb um exakt 8:20 Uhr den ersten goldenen Schaum. Die Mehrheit beliess es bei einem Kaffee. Als sich dann auch der kleine Spielmacher aus Solothurn zu uns gesellte, konnten wir mit der Zimmerauslosung und der Trikot-Vorstellung beginnen. Die Trikots kamen dank ihrer Ähnlichkeit mit dem englischen Natishirt extrem gut an. Auch die Spieler die sich nur ein Kaffee bestellten, hatten nun ein Lachen im Gesicht. Die Vorfreude stieg nun von Minute zu Minute.

Mit vier Privatautos ging es dann Richtung Osten. Vorbei an den stillosen Aargauern, den überheblichen Zürchern und den kaum zu verstehenden St.Gallern ging es in unsere zweite Heimat. Über die einzelnen Fahrkünste der Fahrer ist Stillschweigen vereinbart worden.

In Reichenkirchen angekommen, wurden wir herzlich empfangen. Bei einer kleinen Brotzeit und dem ersten Erdinger-Weissbier wurden Geschichten der letzten 362 Tagen ausgetauscht, bevor es dann Richtung Therme in Erding ging. Dort angekommen, zeigten wir den Bayern unsere, durch die harten Trainings von Lexi, gestählten Körper. Auf den gefürchteten Hochgeschwindigkeitsrutschen wurden dann die ersten blauen Flecken geholt, bevor es ab an die Poolbar ging. An dieser Bar wurde dann der Grundstein für den späteren Erfolg gelegt. Laut nicht bestätigten Gerüchten hatte das Trainergespann bei einem Mai-Thai und einem Fruchtsaft die Idee auf ein 4-4-2 System umzustellen, was sich später als genialer Schachzug herausstellte.

Der Wasserplausch machte hungrig. So ging es in die wunderschöne Innenstadt von Erding, wo wir uns mit Chrigu „Chrösch“ Ösch zu einem ausgiebigen Festmahl trafen. Die urchige Inneneinrichtung, sowie die charmante Bedienung liessen keine Wünsche übrig. Der anschliessende Besuch im Musikpark war ein Reinfall, denn wie sie uns schon vorgängig berichtet haben war da nichts los. Ausser: „Disco Pogo klingelingeling…“

Samstagmorgen mussten wir früh aus den Federn, denn wir wollten unser Doppel-Partyzelt zentral zwischen den zwei Plätzen und dem Festzelt stellen. Nachdem unser Greenhorn Nr.1 „Pirouetten-Pete“ das Zelt aufbaute, konnten wir uns einrichten. Greenhorn Nr.2 „Waser The Glaser“ führte die Gruppe mit dem obligaten Schild an die Eröffnungszeremonie wo feierlich die Nationalhymne gesungen wurde und die Spiele eröffnet wurde.

Spiel eins gegen Calciomania Castellana gewann die im 4-4-2 agierende Truppe von Captain Bäri Rüsch souverän mit 0-2. Pirouetten-Pete verarbeitete den Ball in vollem Lauf und schob gekonnt mit links ein. Oldie Rolf Ingold erhöhte nach seiner Einwechslung schliesslich zum Endresultat. Nach dem Spiel sagte Guggi: „Ändlich chöi mr wieder mou chli Gage… das heimer scho lang nümm chönne!“ Und das taten wir dann auch…

Nach dem Spiel stiessen noch weitere Drüüüaner zu uns. So konnten wir ab Spiel zwei auf die Dienste von M. Misteli und F. Cescon zählen. Ehrentrainer Marco Egger und Eins Spieler Andreas Linder (der später auch noch die Fussballtretter schnürte) komplettierten die Auflage 2010.

Spiel zwei gegen A.J. Biguglia konnten wir mit 2-1 für uns entscheiden. Chäsi und Fabio Cescon skorten für uns. Das Gegentor fiel auf einen Freistoss den Lanz nur an die Latte lenkte und dem Gegenspieler direkt vor die Füsse fiel.  Sieg Nr. 2 war Tatsache, und erste euphorische Sprüche machten die Runde.

Es war nun an der Zeit sich mit Steaksemmel und Weissbier zu stärken. Pünktlich zur Mittagspause machte dann auch das Wetter mit und so konnte die Brotzeit bei herrlichem Wetter genossen werden.

Das Spiel gegen die US Dalhunden wurde zur klaren Angelegenheit. Endlich konnten sich die zwei Mittelfeldregisseure „Denny“ a.k.a. Strazzi und „Nöldi “ a.k.a. Schweini in Szene setzen und den Unterschied ausmachen. Den Höhepunkt markierte „Brat Max“ mit seinem Traumtor aus 2 m. Mit respektablen 9 Punkten aus 3 Spielen und einem Torverhältnis von 7:1 machten sich die Subinger auf ins Festzelt wo der Champiosleague-Final zwischen dem FC Bayern und Inter lief. Die Niederlage der Bayern wurde mit ordentlich Weissbier und grässlichem Wodka begossen. Einige Akteure gingen noch einmal in den Musikpark und wurden erneut enttäuscht…

Der Sonntagmorgen hatte es in sich. Wir mussten mindestens ein Unentschieden gegen Excelsior Maassluis holen um den Gruppensieg und die angestrebten Halbfinals zu erreichen. Doch irgendwie wollte es nicht richtig laufen. Vielleicht war auch der eben erwähnte Wodka Schuld an der desolaten Leistung einiger Akteure. Aber unser Coach an der Seitenlinie hatte das passende Mittel gegen diesen Missstand. Das Gegenmittel wiegt rund 75 Kg, hat die Erfahrung eines Dinosauriers und hört auf den Namen Rolf! Mit zwei Aktionen innert 3 min. entschied er die Partie im Alleingang. Die Halbfinalqualifikation war besiegelt.

Nun hatten auch die zahlreich erschienenen Fans vom kometenhaften Aufstieg des Drüüü’s gehört. Plötzlich schlenderten unzählige Fans um unser Zelt und wollten Autogramme ihrer Lieblingsspieler. Auch die zuvor ausgeschiedenen Teams wollten wissen wer da mit den drei französischen Teams um die Final-Qualifikation spielt und versicherten uns ihren Support. So wurde schon der Halbfinal zu einem Highlight. Auf dem Spielplatz 2 mussten wir unseren Mann gegen die starken Coulommiers Brie Football stehen.

Das von taktischem Geplänkel geprägte Halbfinal endete nach 30min mit 0-0. Das Elfmeterschiessen musste entscheiden. Leider hatten nicht viele Spieler des Drüüü’s Erfahrung mit dem Nervenspiel vom Elfmeterpunkt. So hatten sich nach langer Diskussion nur gerade vier Spieler gemeldet die sich in der Lage fühlten zu treffen. Der Schiedsrichter wollte schon loslegen als sich Steve „Guggi“ Herron kurzerhand entschloss auch Verantwortung zu übernehmen. Man konnte seine Nervosität förmlich mit den Händen greifen. Doch er verwandelte mehr oder weniger souverän. Er hatte den Torhüter dermassen verladen, dass sich dieser beim Rettungsversuch fast das Kreuzband gerissen hätte. Tor ist Tor und von weitem sah es aus, als würde Guggi nächstens in Ohnmacht fallen, so erleichtert war er über den Erfolg. Nun war unser Tormann an der Reihe, und er hielt mirakulös! Und als Lanz den zweiten Elfmeter auf noch spektakulärere Weise hielt und zuvor alle Subinger reüssierten, musste Alain nur noch einschieben und Subingen würde im Finale stehen. Diese Tatsache war dem langen Mittelfeldspieler bewusst, trotzdem verwandelte er souverän via Pfosten. Subingen stand im Final. Was für ein Traum.

Manche Spieler hatten sich wieder in ihren Liegestuhl gepflanzt und noch ein Weissbier bestellt. Andere wiederum konnten sich bei der Vorstellung in Kürze auf dem Hauptplatz vor Hunderten von Zuschauern die Nationalhymne singen zu dürfen, nicht wirklich entspannen. Manche verschwanden auf die Toilette, andere suchten den Kontakt mit Fans, die nun noch zahlreicher wurden. Allen war aber bewusst was für eine Chance auf sie zukommen würde und bereiteten sich dementsprechend vor.

Als die Stunde der Wahrheit anstand, der Pokal bereitstand und sich sämtliche Anwesenden um das Hauptfeld versammelt hatten, liessen wir uns noch Mal von unserem Coach Thao motivieren. Die Marschrichtung war klar, den Pot lassen wir uns nicht mehr nehmen. Als die Nationalhymne erklang waren die ganzen Strapazen vergessen, Gänsehaut-Atmosphäre war angesagt und die Unterstützung der Fans hatten wir auf sicher. Dies war spätestens beim Anpfiff klar als die übrigen Teams und die Zuschauer lautstark „Subingen, Subingen, Subingen…“ skandierten.

Die Qualität von A.C. St.Leu ist unbestritten, waren sie doch Titelverteidiger. Subingen stand in der Anfangsphase defensiv sicher und nahm dem Gegner mit kompromisslosem Zweikampfverhalten sofort den Schneid. Die Aussenbahnen waren wie schon in den vergangenen Spielen sehr lauffreudig und kreierten gute Chancen. Es waren gut 15 min gespielt als „Denny“ a.k.a Strazzini den Ball eroberte und zu Schweini passte. Der sah die Lücke in der gegnerischen Abwehr und spielte Cescon den Ball mustergültig in die Tiefe, welcher in seiner gewohnt souveränen Art den Torwart umlief und einschob. Der Torschütze feierte in Mitten der Fans und wurde schlussendlich von den Teamkameraden eingeholt und unter ihnen begraben. Der Jubel der Fans wird wohl allen noch lange in Erinnerung bleiben. Der Seitenwechsel änderte nichts an der Hierarchie auf dem Platz. Als die Franzosen zur Schlussoffensive bliesen, wurden sie wie zu Beginn des Spiels hart daran gehindert. Die gelbe Karte von Strazzi genau in dieser Phase war dann auch sinnbildlich für die Entschlossenheit der Subinger. Nach dem Motto: „Heute nicht Froschfresser…“ stoppte er den Gegner resolut. Kurz darauf pfiff das hervorragende Schiedsrichter-Trio die Partie ab. Es war geschafft…

Das Festzelt mutierte zum Dollhaus. Die Stimmung während der Pokalübergabe fand ihren Höhepunkt als der Gemeinde Präsident den Sieger aufrief. „ Ich kann’s noch gar nicht fassen. Was ich nie für möglich gehalten hätte, ist heute eingetreten. Sieger des Oberbayerpokals 2010… unsere Freunde aus der Schweiz. Fc Subingen…“ Da stand die Hütte Kopf.

Es wurde noch lange in die Nacht gefeiert und einige der Spieler konnten ihr Glück kaum fassen und verdrückten in aller Öffentlichkeit eine kleine Träne.

Wie unser Drüüü in diesem Final aufgetreten ist, muss erwähnt werden. Die Vierer-Kette angeführt von Mike war schlicht überragend. Guggi hat wahrscheinlich kein einziges Kopfballduell verloren, Kapitän Ruch wohl keinen einzigen Zweikampf. Die Aussenläufer Waser und Ösch würden noch heute die Seitenlinien bearbeiten, hätten wir ihnen nicht gesagt sie können aufhören. Die Mittelfeldregisseure Strazzi und Schweini haben trotz anfänglicher Kritik, ihre ersten sechs Siege in Serie feiern können. Über die Qualität von Rolf, Fabio, Chäsi und Stöckli müssen wir nicht weiter diskutieren, sie haben es mit Toren gezeigt. Auch Winter hat trotz reduzierter Spielzeit mit seiner Rettungsaktion im ersten Spiel massgeblichen Anteil am Pot. Max hat seinen Beitrag mit dem herrlichen Tor im dritten Spiel auch geleistet und den Finaleinzug haben wir unserem Torwart Lanz zu verdanken, der das Penaltyschiessen für sich entschied. Dank der Erfahrung von Tinu und Linder haben wir auch im Finalspiel die Ruhe bewahrt und den Pot ins Trockene gebracht. Bleiben noch die beiden Coachs die in der Poolbar der Therme den Grundstein für den Titel gelegt haben und Marco Egger der dem Team den nötigen Spirit verpasste.

Wir sind Europacupsieger 2010!

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s’Drüüü gewinnt den Oberbayernpokal

Was für ein Pfingstmärchen!

S’Drüüü gewinnt das internationale Turnier in Reichenkirchen (Bayern – Deutschland). Im verflixten 7. Jahr hat es endlich geklappt.

Was war der Ausschlag? War es die frühere Anreise (bereits am Freitagmorgen)? Der Besuch in der Therme in Erding? Oder einfach, weil es an der Zeit war?

Die Drüüüaner überstanden die Gruppenspiele souverän mit 4 Siegen aus 4 Spielen. Das Halbfinal, gegen Coulommiers Brie Football aus Frankreich, entschieden die Drüüüaner erst im Penaltyschiessen für sich (4:1). Das Final vor rund 500 Zuschauern wurde schliesslich 1:0 gegen den letztjährigen Turniersieger A.C. St. Leu aus Frankreich gewonnen.

Ein ausführlicher Bericht folgt..

Oberbayernpokal 2010

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Wieder keine Punkte für die Ho/Meier-Truppe

Das 4.Liga Spiel gegen den FC Klus-Balsthal war enorm wichtig, denn man war Punktegleich. Um vorne dabei zu bleiben und nicht ins Mittelfeld abzurutschen musste unbedingt ein Sieg her.

Die Balsthaler spielten von Anfang an sehr Offensiv und erzeugten dadurch grossen Druck auf das Subinger Tor. Die Subinger Hintermannschaft stand kompakt und verteidigte sich gut. Balsthal hatte zwei, drei Mal abgeschlossen, aber der Ball verfehlte sein Ziel. Nach etwa 20min. zappelte der Ball dann im Subinger Tor. 1:0 Aber auch Subingen hatte noch eine Ausgleichschance, welche aber von „Scheidi“ vergeben wurde. 10min. vor der Pause kam ein Spieler von Balsthal freistehend zum Schuss.  Dieser Ball fand den Weg ins Tor. 2:0 Zur Pause stand es 2:0 für den FC Klus-Balsthal.

Nach dem Pausentee gab es zwei Wechsel. Kurz nach Wiederanpfiff des Spiels musste Alain nach einer rüden Attacke verletzt Ausgewechselt werden. Nach einer Stunde zeigte der Schiedsrichter auf den Elfmeterpunkt der Subinger und zückte die gelbe Karte! Penaltytor! 3:0 Danach wurde das Spiel vor allem durch den Schiedsrichter geprägt, welcher immer wieder irgendwelche Fehlentscheide traf und Karten verteilte. Manchmal wusste er selbst nicht mehr, wer jetzt den Freistoss zugesprochen bekommen sollte…Da verlor man etwas die Übersicht und kassierte auch noch das 4:0  Kurz vor Ende des Spiels kassierte der Torhüter von Balsthal noch die rote Karte wegen einem Foul als letzter Mann. Subingen erarbeitete sich zum Schluss noch ein paar Chancen, aber der Ehrentreffer wollte an diesem Abend einfach nicht gelingen!

Endstand: 4:0 für den FC Klus-Balsthal.

An diesem Wochenende spielen wir gegen den FC Wangen a/A, welcher  bereits als Aufsteiger in die 3.Liga fest steht!

Ein Bericht von A.Waser

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