Bei Temperaturen, die dem Gefrierpunkt schon bedrohlich nahe kamen, empfing das zuletzt desolate Drüüü am Samstag den SC Flumenthal. Bereits in der Kabine wurde (auch ohne viele Worte vom Coach Ho) klar: Heute kommt ne Welle! So gingen die Drüüüaner von Anfang an mit viel Elan und Einsatz ins Spiel. Da sich aber auch der Gegner aus Flumenthal nicht verstecken musste, entwickelte sich gleich von Beginn weg ein 4. Liga Spiel auf hohem Level. Auf beiden Seiten kam es zu guten Torchancen. So stand es zur Pause dann auch verdient 1:1. Für die Drüüüaner markierte der überragende Cescon nach einem Abpraller und die Flumenthaler trafen nach einer feinen Einzelleistung.
Der Pausen Ice-Tea (wortwörtlich!) schien den Drüüüanern besser zu bekommen. Sie vermochten eher noch einen Gang zu zulegen und erzielten per Freistoss (auch in der super-super-super slow motion war nicht genau zuerkennen wie der Ball ins Tor ging), durch eine feine Einzelleistung Cescon’s und durch den ersten Torschuss von Templer seit März 2008 noch 3 weitere Tore. Der SC Flumethal war bis zum Schluss ebenbürtig, erspielte sich aber nicht die gleich hochkarätigen Torchancen und so konnten sich die Drüüüaner am Ende (ausgelassen – wie immer) über den 4:1 Sieg freuen.
Die 3. Halbzeit ist dann relativ kurz erzählt: Klubhaus, Solothurn, Zeitloch…
Ein Bericht von Patrick Ruch und Christoph Winter
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8. Juni 2009 in
Match.
Tags: Cescon, Egger, Ehemalige, Film, Heimspiel, Kaka, Meier, Riedholz, Senioren, Templer, Trainergespann.
Die Subinger standen um 16 Uhr hochmotiviert auf dem Platz um gegen ihre Gegner aus Riedholz drei Punkte zu gewinnen. Die Motivation kam nicht zuletzt aus der Tatsache, dass dies das letzte Heimspiel des Trainergespanns Marco ‘Göpf’ Egger/Pascal ‘ Diva’ Meier war.
Die Drüüüaner starteten sehr gut und zeigten den Zuschauern in den ersten 20 Minuten sehr gepflegten und schnellen Fussball. Mehrere Chancen vor dem Tor entstanden und so war es nach ca. 15 Minuten Fabio ‘Kaka’ Cescon welcher den verdienten Führungstreffer erzielte.
Die Drüüüaner schienen zu diesem Zeitpunkt als klarer Sieger gesetzt zu sein und die Mannschaft aus Riedholz blieb mehrheitlich ungefährlich, womit die Naturgewalten nicht einverstanden zu sein schienen.
Es waren ungefähr 25 Minuten gespielt als das Wetter radikal umschlug. Es begann zu regnen und ein starker Wind kam auf. Eine unglückliche Abwehr eines Subinger Verteidigers ging weit in die Luft und der Wind trug den Ball geradewegs zum 1:1 Ausgleich ins Tor.
Nach einigen Minuten der Unkonzentriertheit bei den Drüüüanern, konnten diese das Tempo und die Torgefahr wieder erhöhen. Erneut kamen sie zu mehreren Torchance von welchen eine zum 2:1 durch Simon ‘Templer’ Marti führte.
Leider war die Führung von kurzer Dauer und die Riedholzer liessen sich eine der raren Tormöglichkeiten zum 2:2 Pausenstand nicht entgehen.
Die erste Halbzeit hinterliess bei der 3. Mannschaft der Subinger ihre Spuren und Trainer Egger sah sich gezwungen gleich drei Spieler verletzungsbedingt auszuwechseln.
Zwar waren die Subinger im zweiten Teil des Spiels immer noch am Drücker, aber die Riedholzer starteten klar besser als noch in Hälfte Eins. Die Riedholzer vermochten mehr Druck auf das Heimteam auszüben und erzielten das 2:3 Führungstor.
Nicht beirrt kämpften die Subinger weiter. Templer wurde bei einem der zahlreichen Torläufe im Sechzehner der Gäste gefoult. Der anschliessende Elfer verwandelte Kaka problemlos.
Nach 85 Minuten stand die Partie noch immer 3:3 als sich ein Riedholzer im Subinger Strafraum fallen liess. Auch hier wurde der Elfer erfolgreich verwandelt.
Das 3:4 bildete den unglücklichen Endstand der Partie.
Trotz Niederlage “feierten” im Anschluss ehemalige und aktive Drüüüaner Saisonabschluss, Abschied des Trainergespanns und den Wechsel einiger Spielern in die Seniorenequipe bis in die frühen Morgenstunden.
Filme können für CHF 7 (5 davon gehen in die Mannschaftskasse) per SMS/E-Mail bei S. Scheidegger bestellt werden.
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22. Mai 2009 in
Match.
Tags: Altinflop, Capitano, Cescon, Egger, Flury, Iliria, Ilker, Kaka, Lanz, Misteli, Scheidegger, Spielverderber, Tell, Templer, Thao, Tor.
Gegen den FC Olympia Iliria wollte man unbedingt wieder auf die Siegesstrasse zurückkehren. Der Gast aus Solothurn war aufgrund ihres Tabellenranges und Spielstärke von Beginn weg der Favorit. Dementsprechend hochmotiviert mit dem Ziel dem Leader ein Bein zu stellen gingen die Drüüüaner ins Spiel. Die Taktik von Coach Marco Egger war klar „Defense first und auf Konter lauern“. Mit dem Anpfiff ging es dann Los wie die Feuerwehr und es erreignete sich in der Affolter Arena ein Spektakelspiel (soviel im voraus). Bereits im ersten Angriff der Heimmannschaft wurde Fabio ‘Kaka’ Cescon wunderschön lanciert, welcher mit einem Heber das 1 zu 0 erzielte. Zu diesem Zeitpunkt waren noch nicht einmal 5 Minuten gespiellt. Dieser Treffer lancierte zugleich auch die Partie. Die Gäste waren Anfangs noch geschockt aber kamen nach und nach besser ins Spiel und die erste Druckphase gegen die Drüüüaner begann. Die Olympias Druckphase wurde mit dem Ausgleich belohnt. Die Antwort der Subinger lies aber nicht lange auf sich warten und diese gingen kurze Zeit danach wiederum in Führung nach einem Sonntagsschuss durch Ilker ‘Altinflop’ Bildik. Das Spiel wogte nun hin und her und der wiederum starke Subinger Torhüter Lanz konnte seine Mannschaft lange im Spiel halten. Die Gäste aus Solothurn spielten fortan fast nur noch auf ein Tor. Eine kleine Unaufmerksamkeit führte dann zum erneuten Ausgleich. Der Treffer wurde vom starken Stürmer Dakaj mit der „Picke“ und zugleich mittels Unterstützung eines unglücklichen Aufsetzer erzielt. Die Heimelf wusste aber auch auf den erneuten Ausgleich eine Antwort zu finden und konnte nach einem herrlichem Spielzug kurz vor der Pause durch Thao ‘Hupp’ Ho ‘Tell’ erneut in Führung gehen. Die Heimelf wusste in der ersten Halbzeit gekonnt ihre Konter auszuspielen und nutzten diese resolut aus. Mit einer knappen, aber sicher nicht unverdienten Führung gingen die Drüüüaner dank einer kämpferischen Glanzleistung in die Halbzeitpause.
Die 2. Halbzeit begann mit dem Anspiel der Drüüüaner und man kann es kaum glauben, dass man trotz Anspiel in einen Konter lief, welcher nun Iliria seinerseitzs ausnutzte und mit dem zweiten Treffer durch Racipi (es sollte nicht sein letzter sein) wiederum zum Ausgleich kam. Dieser Ausgleich brachte das Selbstvertrauen der Gäste zurück, welche nun fast im Minutentakt zu Chancen kamen. Es folgte Duell um Duell zwischen den Stürmern Olympias und Lanz. Iliria ging dann auch verdient, aber aus stark verdächtiger Offsideposition, wiederum durch Racipi erstmals in Führung. Auf den Spielverlauf hatte dies aber kaum Einfluss und die Partie blieb weiter offen und brisant. Die Gäste schalteten nach der erstmaligen Führung einen kleinen Gang zurück welcher die Subinger weiter im Spiel liess. Diese kleine Chance nutzten sie und kamen durch einen Flügellauf von Templer und einem herrlichen Flankenball durch Misteli auf Capitano Scheidegger zum Ausgleich. Nun hiess es 4 zu 4 und die zahlreich erschienen Zuschauer erlebten ein wahrliches Offensivspektakel mit bereits 8 Toren. Die Affolter Arena war fast bis auf den letzten Platz gefüllt und die Trommel der mitgereisten Iliria Fans brachten den Boden wahrlich zum Beben. Nach dem erneuten Ausgleich waren nun die Gäste wieder gefordert, denn für Sie war klar im Aufstiegskampf darf man keine Punkte abgeben. In den nächsten Minuten zündeten Sie nochmals ein Offensivfeuerwerk und konnten sich zahlreiche Chancen herausspielen welche von Lanz, der guten Abwehr oder durch Unvermögen nicht verwertet wurden. Die Druckperiode konnten die Drüüüaner leider nicht überstehen und so geriet man wieder in Rückstand. Der kaum zu bremsende Racipi erzielte seinen vierten Treffer! Die Heimelf versuchte in den letzten 10 Minuten nochmals alles wenigstens einen Punkt zu holen und die vierte Niederlage in Folge abzuwenden. Leider brachte man das Runde nicht mehr in das Eckige hinein und ausser einem Lattenknaller durch Remo ‘Gamboa Teppichmutsch’ Flury in der letzten Minute gelang nichts mehr. So ging das Torfestival und unterhaltsame Spiel zu Ende mit dem Schlussresultat von 4 zu 5 für die Gäste.
Die Drüüüaner können trotz Niederlage stolz auf Ihre Leistung sein, hat man doch dem Leader alles abverlangt. Mindestens ein Punkt wäre in diesem Spiel für die Subinger Elf bestimmt verdient gewesen.
Nächsten Donnerstag geht es in Gerlafingen weiter, wo die Drüüüaner dann wirklich auf die Siegesstrasse zurückkehren wollen.
Ein Bericht van Jan Lanz und Philipp Keiser
Bereits vor dem Match wurde die Mannschaft vom Trainergespann gut eingestellt. Es war allen bewusst, dass es kein einfaches Spiel gegen das Schlusslicht Zuchwil geben wird. Dementsprechend wurde das Spiel vom drüüüü auch konzentriert angegangen und zum teil auch klar dominiert. In den ersten 20 Spielminuten war ein klares Chancenplus auf das Konto der Heimmannschaft zu buchen. In der 22. Minute gelang unserem Goalgetter Simon Marti das lang ersehnte Führungstor. Kurz darauf bekam Zuchwil auf der rechten Seite einen Freistoss zugesprochen. Nach der scharfen Flanke wurde der Ball vom gegnerischen Stürmer unhaltbar abgefälscht (Der Spieler bestätigte bei der anschliessenden Medienkonferenz dass die Hand im Spiel war) und es Stand 1:1. Dieses Resultat wurde dann auch in die Pause mitgenommen.
Nach der Pause ging es im gleichen Schritt weiter. Subingen dominierte das Spiel, aber Zuchwil war jederzeit gefährlich und immer für ein Tor gut. Nach mehreren guten Torchancen erlöste Fabio Cescon das drüüü mit einem wunderschönen Heber zur erneuten Führung. Kurz darauf erhöhte Simon Marti mit seinem zweiten Treffer das Resultat auf 3:1. Das Spiel schien gelaufen. Doch wie aus dem Nichts, verdribbelte sich Alex, der Subinger Torwart, im eigenen Strafraum gegen einen Gegenspieler und es Stand plötzlich nur noch 3:2. Durch dieses Tor kam plötzlich eine unerklärliche Hektik auf. Diese Hektik konnte der kurz zuvor eingewechselte Steve “Seydou” Herron in der 80 Minute jedoch schlagartig beseitigen. Er tankte sich durch den Strafraum und schloss zum 4:2 ab. Die restlichen 10 Spielminuten wurden anschliessend von der Heimmanschaft souverän verwaltet und der dritte Sieg in Serie konnte erfolgreich heimgefahren werden.
Ein Bericht von Remo Fluri
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