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Auf dem Spiegelberg brennts – Derbysieg der Drüüüaner

Die Geschichte schrieb den 14. Juni 2009. Eine Schaar tapferer Krieger traff sich mit ihren eisernen Pferden, auch genannt Fahrräder, beim Restaurant Linde in Subingen auf einen Teller Spaghetti. Nach der Stärkung warfen sich alle auf ihre Fahrräder und fuhren top motiviert in Richtung Spiegelberg. Das Spiel in Halten würde ohne Zweifel ein Kampf werden, nicht zuletzt auch da das Thermometer gegen die 30 Grad anzeigte.

Bereits nach 5 Minuten kombinierten sich die Drüüüaner durch den gegnerischen Sechzehner doch scheiterten sie am Haltener Torhüter.
Diese Aktion schien das Heimteam geweckt zu haben und in der Folge kam Halten immer besser ins Spiel. Sie kombinierten gut, zeigten sich läuferisch stark und die Subinger waren einige Male nicht Nahe genug bei ihren Gegenspieler. So war es einer aus der Mannschaft des HSV welcher alleine vor Torhüter Lanz auftauchte und zum 1:0 traf.
Die Drüüüaner liessen sich nicht aus dem Konzept bringen, versuchten die Haltener früh anzugreifen und somit unter Druck zu setzen. Die Taktik sollte sich nach ungefähr 25 Minuten auszahlen als Thao ‘Tell’ Ho auf Fabio ‘Kaka’ Cescon verlängerte. Kaka wiederum schloss mit einem schönen Heber zum 1:1 ab.
Leider gelang es den Gästen aber nicht mit diesem Resultat in die Halbzeitpause zu gehen. Ein Haltener kam ungestörrt zur Flanke und in der Mitte gelang es einem weiteren den Ball mit dem Kopf im Netz zu versenken. Dies war ein unnötiges Geschenk der Subinger, welches das Heimteam praktisch mit dem Pausenpfiff 2:1 in Führung brachte.

In der zweiten Halbzeit traten die Drüüüaner wieder kompakter auf. Man spürte das jeder einzelne in Halten siegen wollte. Die Drüüüaner liefen sowohl über die Flügel als auch durch das Zentrum in Richtung des Haltener Tors. Es waren ungefähr 60 Minuten gespielt als unser zukünftiger Trainer Thao einen Eckball von Sämi herrlich mit dem Kopf versenkte. 2:2 und das Spiel wieder völlig offen.
Die Subinger blieben konzentriert und wollten die drei Punkte am Spiegelberg gewinnen. Es war schliesslich auch das letzte Spiel des Trainerduos Egger/Meier und etlichen Spielern welche sich in der nächsten Saison zu den Senioren begeben.
Der Siegeswille sollte belohnt werden. Fabio ‘Kaka’ gelang es die Haltener Hintermänner abzuhängen und von der Grundlinie auf Fabio ‘Português’ Folha abzulegen. Dieser schob den Ball eiskalt zum 2:3 Führungstreffer ein.
Die Drüüüaner hatten aber noch nicht genug. Ein weiter Auskick von Lanz auf den allein gelassenen Kaka verwandelte dieser wiederum mit einem Heber zum 2:4 Endstand.
Ein schöner und aufgrund der zweiten Halbzeit sicherlich auch nicht unverdienter Derbysieg.

Im Anschluss genossen die Subinger und Haltener noch den Rest des herrlichen Sonntags am Spiegelberg. Es könnte sein dass der eine oder andere in der Nacht auf heute nicht gerade viel Schlaf erhalten hat…

Etwas ist anders…

Die Geschichte schrieb einen kühlen Herbstabend im Jahr 2008. Die Drüüü-Spieler trafen wie immer pünktlich in den Katakomben der Affolter Arena ein, zogen sich um und bereiteten sich mental auf das bevorstehende Training vor. Etwas schien jedoch anders zu sein…durch die Abwesenheit von M. Egger schien mehr Platz in den Kabinen vorhanden, aber das war es nicht…Es war der Tag an dem Pascal Diva Meier das erste Training als Headcoach leiten sollte.

Er liess sich nicht lumpen und teilte gleich zu Beginn den Spielern seine Erwartungshaltungen mit. Bedingt durch seinen Aufstieg zum interimistischen Headcoach gab er ausserdem weitere personelle Änderungen bekannt und so darf Fabio Kakà Cescon in Zukunft nicht nur als Waterboy dienen sondern darf auch das Amt als Quälgeist (..die herrlichen Sprintübungen zum Schluss..) übernehmen.

Die Drüüüaner konnten im Anschluss das Training aufnehmen. Die Motivation aus dem Sieg gegen Wiedlisbach war noch immer zu spüren und das Training verlief über die ganze Zeit auf einem guten Niveau.
So besteht bestimmt die Hoffnung und der Wille bereits am Sonntag auf einem Podestplatz zu stehen.

Zu guter letzt gibt es noch zu erwähnen, dass ich in einem hinterlistigen Akt sondergleichen zum Autor (wohlgemerkt nur ergänzend!) auf der Webpage ernannt wurde. DANKE STRAZZI, aber keine Angst, deine Arbeit bleibt auch in Zukunft bestehen!!!

Ich habe fertig.